Donnerstag, 28. Juli 2016

Puppen Eis DIY

Heute kommen wir zum Abschluss meiner kleinen DIY-Reihe "Alles für den Puppensommer". Die angekündigte kleine Überraschung ist: Ein Puppeneis! 



Ja klar, auch Puppen lieben Eis in der Knusperwaffel. Wer schon mal (wie ich) versucht hat, Schokoladeneisflecken von einem Stoffpuppenkind zu entfernen, der kann bestimmt verstehen, warum so ein Puppeneis wirklich eine tolle Sache ist! Den Puppenkindern schmeckt´s, und die kleinen Puppenmamas und -papas haben ihre Freude - vielleicht sogar auch schon bei der Eisherstellung... Die ist nämlich kinderleicht! Da wundert es mich irgendwie, dass ich noch nirgends Puppeneis gesehen habe. Aber das wird sich jetzt vielleicht hoffentlich ändern... :)

Was wir zur Puppeneis Herstellung brauchen:

- 1 Stück Papier und einen Zirkel
- ein bisschen braunen Wollfilz und farblich passendes Nähgarn
- ein bisschen Märchenwolle

Und so wird das Puppeneis gemacht:

1. Zuerst stellen wir uns das Schnittteil für die Eiswaffel her. Dazu brauchen wir ein Blatt Papier und einen Zirkel. Wir zeichnen einen rechtwinkligen Kreisausschnitt mit einem Radius von 8 cm (bei einer Puppengröße von 40 cm). Natürlich kann man die Eistüte für kleinere Puppen auch gerne kleiner machen oder bei größeren Puppen größer gestalten - einfach den Radius dann ganz nach Belieben verkleinern oder vergrößern!



2. Mit Hilfe dieser Schablone schneiden wir die "Eistüte" aus dem braunen Wollfilz zu. An den beiden geraden Kanten bitte jeweils 0,5 cm Nahtzugabe berücksichtigen.



3. Wer möchte, der kann mit der Nähmaschine und einem einfachen Vorwärtsstich noch ein Waffelmuster auf den Wollfilz sticken.



4. Dann legen wir die "Eistüte" an den geraden Kanten aufeinander und nähen sie zusammen. Voilà - unsere "Eistüte" ist fertig "gebacken"!



5. Nun füllen wir die "Eiswaffel" noch ein wenig mit Stopfwolle.



6. Anschließend filzen wir die Eiskugel (oder mehrere) aus Märchenwolle mit der Nadel. Es muss gar nicht so fest gefilzt werden, denn eigentlich ist es ganz schön, wenn die Eiskugel "fluffig" ist. Mein kleiner Sohn hat seine Lieblingseissorte gemacht: Erdbeer :) Diese nähen wir dann mit Nadel und Faden an der Eistüte fest, damit sie nicht herunterfallen kann.



Und wie man sieht, schmeckt es Lenchen richtig gut... So, dann werden wir hier mal noch ein bisschen mehr Puppeneis machen, denn wir haben ja noch mehr Puppen hier Zuhause zum Verwöhnen...



Ich wünsche viel Freude beim gemeinsamen "Eismachen"! Und wenn es gefallen hat, dann freue ich mich wie immer sehr über Rückmeldungen, Fotos oder auch Anregungen... 

Wie bereits angekündigt mache ich mit meinen Lieben eine Sommerpause im August (Letzter Versandtag ist der 01.08.2016). Der Materialversand startet wieder am 01.09.2016. Wer mal sehen will, was wir in der Sommerpause so machen (ich kann versprechen, dass es hier ganz schön kreativ zugehen wird), ist herzlich eingeladen, mir bei facebook oder Instagram zu folgen. Ich werde dort im August zwar nicht wie sonst täglich posten, aber einmal pro Woche werde ich mich mit einer Fotoserie melden.

Farbenfrohe Grüße, eine wunderschöne Sommerzeit und bis bald!

Jennifer

Mittwoch, 20. Juli 2016

Puppen Flip-Flops und Sandalen DIY

Juchhuuu - bei uns war heute der letzte Schultag vor den Sommerferien und wir strahlen nun so richtig mit der Sonne um die Wette :) Damit auch unsere Puppen voll und ganz in Sommerlaune kommen, gibt es nun noch ein Paar Flip-Flops oder Sandalen. Die sind mit einer bis zu 4 mm dünnen Korkplatte aus dem Baumarkt, etwas Wollfilz, evtl. ein paar Druckknöpfchen, Bastelleim sowie (Steck- und Näh-) Nadeln und Faden ganz leicht selbst zu machen. Wie? Na, einfach zuschauen und mitmachen - auf geht´s!



1. Zuerst fertigen wir eine Papierschablone von der für unsere Puppe benötigten Sohle an. Dazu stellen wir die Puppe aufrecht auf das Papier und zeichnen mit einem Bleistift rundherum die Konturen des Puppenfußes auf. 



2. Wenn wir zufrieden sind (kurz mal überprüfen, ob die Rundungen schön symmetrisch sind), dann schneiden wir das Muster der Sohle aus dem Papier aus, übertragen es insgesamt 4 x auf die Korkplatte und schneiden die 4 Korksohlen aus. 



3. Dann nehmen wir eine Korksohle, stellen den Fuß unserer Puppe darauf und messen ab, wie breit und wie lang die Riemchen sein sollten, die vorne quer über dem Puppenfuß liegen. Zur Fixierung beider Enden dieser Riemchen rechnen wir jeweils 0,5 cm Nahtzugabe ein bevor wir sie aus dem Wollfilz zuschneiden. Die Riemchen für Lenas Korksandalen sind jeweils (inkl. Zugabe) 12 cm lang und 12 mm breit. Da jeder Puppenfuß wie bei uns Menschen ja auch ein wenig anders ist, empfehle ich wirklich individuell bei jeder Puppe Maß zu nehmen.



Wer möchte, der kann so wie ich die Riemchen entlang der Längskanten absteppen:


4. Mit Hilfe der Stecknadeln fixieren wir den Anfang und das Ende der Riemchen an der Korksohle. Und da wir hier Maßarbeit betreiben, wird noch mal am Puppenfuß überprüft, ob alles gut sitzt...



5. ...bevor wir mit ein paar Stichen von Hand die Riemchen an der Korksohle festnähen. Kleiner Tipp: Wenn wir Nähgarn im Farbton der Korksohle nehmen, dann sind diese Stiche  auf der Außenseite "unsichtbar" :)





6. Wer Puppen Flip-Flops haben möchte, der klebt nach dem Entfernen der Stecknadeln mit etwas Bastelleim einfach die zweite Korksohle an - so dass die Zugaben von den Riemchen zwischen den beiden Korkschichten liegen und "verschwinden". Die Riemchen können nun noch am Fußrücken mit einem Knöpfchen oder sonstigen Applikation verziert werden und schon hätten wir ein Paar Sommer Flip-Flops für die Puppe!



7. Wer - so wie meine Lena - lieber hinten noch etwas mehr Halt und damit die Variante der Puppensandalen haben möchte, der klebt bitte die zweite Korksohle noch nicht an. Zuerst müssen wir nämlich einen Halbkreis aus Wollfilz für die Puppenferse zuschneiden. Wir fertigen uns wieder erst einmal eine Schablone aus Papier an. Zum Zeichnen des Halbkreises nehmen wir am besten einen Zirkel. Bitte einfach an der Puppe abmessen, wie breit der Schaft an der Ferse sein sollte. Das ist dann der Durchmesser des Halbkreises. Bei meiner 40 cm großen Gliederpuppe Lena sind es 8 cm.



8. Wir schneiden den Halbkreis mit Hilfe der Schablone und unter Berücksichtigung einer Nahtzugabe an der geraden Kante von wieder 0,5 cm aus Wollfilz zu. Um später das rund um den Knöchel führende dritte Riemchen flexibel mit dem Schaft zu verbinden, nähen wir eine kleine Schlaufe aus Wollfilz oben in der Mitte des runden Halbkreises fest. Sie sollte so breit sein, dass das spätere Knöchelriemchen exakt hindurch passt. Auch diese beiden Teile können an den Seiten abgesteppt werden.



9. Dann befestigen wir den Fersenschaft mit Hilfe von Stecknadeln an der Korksohle. Und wenn alles passt, dann nähen wir auch hier wieder mit ein paar Stichen von Hand den Wollfilz an der Korksohle fest. 



11. Anschließend werden die zweiten Korksohlen mit dem Bastelleim an der Unterseite festgeklebt. Am besten erst einmal gut trocknen lassen, so dass sich bei der folgenden ersten Anprobe mit dem Riemchen rund um den Knöchel (dessen Länge bitte wieder individuell bei der eigenen Puppe abmessen) nichts mehr verschieben kann.



12. Zum Schließen des Knöchelriemchens verwende ich kleine Metall Druckknöpfe, die einfach an den beiden Enden aufgenäht werden. Und wer genau beim Foto oben hinsieht, wird erkennen, dass ich die einzelnen Riemchen in der Mitte mit ein paar Stichen von Hand miteinander verbinde. Wer möchte, kann zum Schluss noch ganz nach Lust und Laune Verzierungen anbringen. Und taddaaaa - geschafft - hier ist eine der beiden maßgefertigten Sommersandalen! Die zweite Sandale liegt noch unter einem dicken Stapel Bücher bis der Bastelleim getrocknet ist... :)



Wenn sie gefallen oder es noch Anregungen oder Fragen gibt, freue ich mich wie immer über Kommentare und Rückmeldungen. Ganz herzlichen Dank schon mal dafür!

Ich wünsche allen, die auch oder sogar schon lange oder immer noch nicht in den Sommerferien sind, noch fröhliche Sommertage! Und natürlich viel Freude und Erfolg beim Nähen der Puppen Flip-Flops bzw. Sandalen!

Nächste Woche gibt es noch eine letzte sommerliche DIY Überraschung bevor ich mich dann am Montag, den 01.08.2016 in eine einmonatige Sommerpause verabschiede. 

Wer also gerne noch etwas aus meinen Shops hätte, der hat noch 10 Tage Zeit für seine Bestellung. Der Countdown läuft... ;)

Farbenfrohe Sommergrüße,

Jennifer

Mittwoch, 13. Juli 2016

Puppen Sommerkleidchen DIY

Weiter geht es mit der Reihe "Alles für den Puppensommer" und meinen Musen und Puppenschwestern Lina und Lena. Lina ist übrigens die Baby Modellpuppe aus meinem E-book zum Nähen von Schnuckele Gliederpuppen (dies ist der Link zum Angebot in meinem Shop). Und Lena ist die allererste von mir handgemachte Herzle Gliederpuppe. Vor 2 Wochen habe ich hier im Blog (bitte klicken) gezeigt, wie man ganz einfach auf der Grundlage meines E-books für einfach zu nähende Puppenkleidung (dieser Link führt direkt zur Anleitung mit dem Schnittmuster) sommerliche Puppenbadewäsche für den Ausflug ins Schwimmbad, an den See oder zum Strand nähen kann. Im Blogpost von letzter Woche (hier klicken) ging es darum, wie man auf der Grundlage meines E-books zum Häkeln und Gestalten von Puppenhaarperücken (dies ist der Link) einen Puppensonnenhut aus Natur- oder Raffiabast häkeln kann. Heute bekamen Lina und Lena endlich die neuen Sommerkleidchen aus diesen wunderschönen japanischen Baumwollstoffen:


Linas Kleidchen (grün, links auf dem Foto) ist wie in der Anleitung für einfach zu nähende Puppenkleidung beschrieben genäht - nach dem wegen ihrer Größe von 30 cm auf 75 % fotokopierten Schnittmuster des Tunikakleids. Den Zuschnitt der beiden Ärmel habe ich um einige Zentimeter verkürzt, denn anders als in der Anleitung sollten es ja kurze Ärmel werden - außerdem mit Gummiband im Ärmelsaum (mehr dazu gleich).

Lenas Kleidchen (gelb, rechts) hat noch kürzere Ärmel bekommen - sogenannte "Flügelchen".

Hier sieht man die beiden von mir per Hand auf das Originalschnittmuster aufgezeichneten Zuschnittlinien: 


Bei so kleinen Ärmeln mit Gummiband im Saumtunnel empfiehlt es sich, zuerst die Ärmelkante zu versäubern (mit der Overlock oder einem kleinen Zick-Zack Stich der Nähmaschine), dann umzuschlagen und den Tunnel zu nähen und das vorher an der Puppe abgemessene Gummiband mit Hilfe einer Sicherheitsnadel durch den Tunnel hindurch zu ziehen und an beiden Enden mit ein paar kleinen Zick-zack Stichen zu fixieren BEVOR man die beiden Seitennähte des Tunikakleidchens macht:


Und auch bei den Flügelchen ist es ratsam, zuerst den Ärmelsaum komplett fertig zu nähen. Hier bei Lenas Sommerkleidchen habe ich noch eine Zackenlitze am Ärmelsaum angenäht - sogar noch vor dem Zusammennähen mit dem Vorder- und Rückenteil des Tunikakleidchens:


Diese Zackenlitze habe ich auch am Saum der Puppenkleidchen festgenäht. Ansonsten ist alles so genäht wie in der Anleitung mit Fotos zu jedem einzelnen Arbeitsschritt erklärt.

Lina ist sehr glücklich mit ihrem neuen Sommerkleidchen


und wollte es - ebenso wie den Sonnenhut - selbst beim Nachmittagsschläfchen unbedingt anbehalten...


Und Lena meinte auch schon, dass sie ihr Flügelärmelkleid diesen Sommer nicht mehr ausziehen möchte - außer natürlich beim Schwimmen. 


Aber drunter trägt Lena ja praktischerweise immer noch ihren Retro-Badeanzug - für alle Fälle :) 

Beide Sommerkleidchen können übrigens dank Gummiband rund um den Halsausschnitt ganz einfach über den Puppenkopf an- und ausgezogen werden.

Nächste Woche möchte ich mit euch zusammen noch Flip-Flops bzw. Sommersandalen aus Kork und Wollfilz machen. Und ich würde mich sehr freuen, wenn ihr wieder dabei seid. Und wenn´s euch gefallen oder interessiert hat, dann freue ich mich über jeden noch so kleinen oder kurzen Kommentar :)

Ganz lieben Dank und farbenfrohe sommerliche Grüße,

eure 
Jenny

Mittwoch, 6. Juli 2016

Puppen Sonnenhut DIY

Was für ein Glück, dass der kleine Puppensonnenhut beim Fotografieren heute nicht weggeflogen ist. Bei uns zieht nämlich gerade ein ziemlich starker Sturm durch. Aber die Sonne lacht trotzdem - wenn auch mit kleinen Unterbrechungen. Und so gibt es heute wie versprochen meine Anleitung für diesen schönen Sonnenschutz: Einen Puppenhut aus reinem Naturbast.



Die Anleitung habe ich bewusst so geschrieben, dass der Sonnenhut für jedes Püppchen in jeder denkbaren Größe angefertigt werden kann. Deshalb gibt es - bis auf den Anfang - keine festen Angaben für die Anzahl der Maschen und Reihen. Ganz wichtig ist, dass immer wieder bei dem fertig genähten Püppchen (besser gesagt: an dessen Köpfchen) durch Anprobe “Maß genommen” wird.

Erforderlich sind nur ein paar Grundkenntnisse im Häkeln: Was eine Luftmasche, ein Luftmaschenring, eine Kettmasche und eine feste Masche ist, das sollte bereits bekannt sein (ansonsten hilft ein schneller Blick in ein Häkelbuch mit Zeichnungen oder auf YouTube).

Material:

- mehrere Stränge Naturbast oder Raffia-Bast. Wichtig ist, dass es mindestens 25 m am Stück sind, also nicht die Packungen mit den kleinen 1 m Stückchen für Geschenke (sonst ist man nur noch am Knotenmachen...). Der genaue Gesamtverbrauch richtet sich natürlich nach der Größe des Püppchens. Für den Sonnenhut vom Foto (der gehört der 30 cm großen Lina mit einem Kopfumfang von ca. 24 cm) braucht man ca. 75 g Naturbast.

- 1 Häkelnadel Stärke 4

So wird gehäkelt:

Wir häkeln zunächst einen Kreis in der Größe der Kopfoberfläche. Den Kreis beginnen wir mit einem sog. Fadenring oder Luftmaschenring, d. h. wir häkeln 5 Luftmaschen und schließen den Ring mit einer Kettmasche (das ist die 6. Masche des Rings). Dann nehmen wir in jeder der folgenden Kreisrunden insg. 6 Maschen zu.

Für die erste Runde bedeutet dies, dass wir in jede der vorhandenen 6 Maschen jeweils 2 mal eine feste Masche häkeln - wobei die letzte, also 12. Masche wieder als Kettmasche gehäkelt wird, welche die Kreisrunde schließt.

Wichtig:

Wir schauen auf den Kreis und häkeln entgegen dem Uhrzeigersinn, also wie beim Stricken von rechts nach links - wobei das, worauf wir schauen später die Innenseite des Sonnenhuts sein wird!

In der zweiten Runde haben wir nun 12 Maschen und müssen 6 Maschen zunehmen. In der dritten Runde werden es dann also 18 Maschen sein - und auch hier müssen wir wieder 6 Maschen zunehmen. Wo genau in der zweiten, dritten und jeder folgenden Runde die Maschen zugenommen werden (was ja wie gesagt dadurch geschieht, dass wir einfach in eine Masche 2 mal eine feste Masche häkeln), so dass sich ein schöner runder Kreis ergibt, das wird allen bekannt vorkommen, die schon einmal eine Puppenhaarperücke gehäkelt haben. In meiner Anleitung zum Häkeln und Gestalten von Puppenhaarperücken (bitte auf den Link klicken) findet sich dazu eine einfach nachvollziehbare und daher leicht zu merkende Maschentabelle, die von max. 20 Runden ausgeht - was selbst bei einer Puppengröße von 50 cm für die kreisrunde Hutoberfläche ausreichen sollte.

Wenn das Häkelstück schließlich wie ein Tellerchen gut die Kopfoberfläche des Püppchens bedeckt, dann werden keine zusätzlichen Maschen mehr aufgenommen und wir häkeln weiter in Runden - gegen den Uhrzeigersinn - indem wir weiterhin auf die Innenseite des Sonnenhuts schauen und in jede Masche eine feste Masche häkeln. Dadurch wölbt sich alles zu einem “Käppchen”.

Das nun mit jeder neuen Runde wachsende “Käppchen” immer wieder dem Püppchen anziehen und dabei prüfen, ob es gut anliegend sitzt (wenn nicht, dann ab und zu mal beim Häkeln der festen Maschen eine Masche überspringen, also eine Masche abnehmen), oder ob es zu eng ist (dann ab und zu mal beim Häkeln für mehr Weite 2 feste Maschen in 1 Masche häkeln, also eine Masche zunehmen).

Wir häkeln so lange bis die gewünschte Höhe für die Hutkrempe erreicht ist. Zum Häkeln der Hutkrempe ist es nun wieder erforderlich, neue Maschen aufzunehmen. Wir schauen also auf die Oberseite des vor uns liegenden Käppchens und häkeln wieder entgegen dem Uhrzeigersinn, also von rechts nach links wie folgt: In die erste Masche häkeln wir eine feste Masche, in die zweite 2 feste Maschen, in die dritte Masche wieder eine feste Masche, in die vierte Masche 2 feste Maschen usw. Kurzum, in jeder Hutkrempen-Runde wird in die ungeraden Maschen (1., 3., 5. usw.) eine feste Masche gehäkelt und in die geraden Maschen (2., 4., 6. usw.) werden 2 feste Maschen gehäkelt. Jede Runde der Hutkrempe wird wieder mit einer Kettmasche geschlossen. Wir häkeln so viele Runden bis die gewünschte Breite der Hutkrempe erreicht ist .

Dann maschen wir ab (d. h. wir ziehen den mit einer kleinen Zugabe abgeschnittenen restlichen Bast durch die auf der Häkelnadel liegende Schlinge und ziehen die Schlinge zu. Das Bastfadenende wird zum Schluss vernäht und... fertig ist der Sonnenhut!

Wer möchte, der kann noch eine Verzierung am Sonnenhut anbringen, z. B. eine Häkelblüte, ein Bändchen oder etwas Anderes - wie ein "Nichtwegfliegband" bei stürmischem Wetter ;) 



Egal ob mit oder ohne Verzierung - mit so einem Accessoire sind die Puppenkinder im Sommer auf jeden Fall immer wunderbar behütet.

Viel Freude beim Häkeln und farbenfrohe Grüße,

Jenny

Freitag, 1. Juli 2016

Farbenfrohe Erstlingspuppen

...haben hier gerade das Licht der Puppenwelt erblickt. Es sind Flo, Molly und Polly - diesmal nicht in ihren pastellfarbenen Strampelanzügen...


Flo hat dieses Mal statt dem eisblauen einen richtig himmelblauen Strampelanzug aus Bio Baumwolle Nicki bekommen.


Molly hat wieder einen rosafarbenen Bio Nicki Strampler bekommen. Und zu Polly und ihrem heiterenWesen passt dieser sonnengelbe Strampelanzug aus Bio Baumwolle Nicki einfach perfekt :)



In den nächsten Tagen werden sich noch zwei weitere Stramperle Erstlingspuppen dazu gesellen - einmal in einem kräftig apfelgrünen und einmal in dem wunderschönen knallroten Bio Nicki Strampelanzug. Ihre Namen kenne ich noch nicht. Vielleicht habt ihr eine Idee, wie diese beiden neuen Freunde von Flo, Molly und Polly heißen sollen?

Farbenfrohe Grüße und bis bald,

Jennifer